Andy Bolleshon

Geschäftsführer & Mastering Engineer

Der rote Faden in Andys Karriere im Musikbusiness ist seine Faszination für den Sound; mit über 15 Jahren Erfahrung als Musiker, Produzent, Mixdown Engineer, Labelchef und Verleger hat er den unschätzbaren Vorteil, die Anforderungen an ein hervorragendes Master aus allen Perspektiven einschätzen zu können.

Als Live-Keyboarder ging Andy 1988 mit der kanadischen Elektro-Pop-Band Psyche, später mit Anne Clark auf Welttournee. In London arbeitete er nach einer Ausbildung zum Studio Assistant in verschiedenen Studios, unter anderem bei FON; dort war er auch Assistant während der Aufnahme des legendären Albums „Frequencies“ von LFO. In den Strongroom Studios wirkte er mit an der Aufnahme von „Carter the unstoppable sex machine“, und bei A.M.G. arbeitete er als Sound Programmer (unter anderem für die Pet Shop Boys).

Seine ersten eigenen Veröffentlichungen hatte Andy 1989; 3 Jahre später erreichte die Single „Nightbird“ in Belgien Platz 1 und eine goldene Schallplatte (Top40 in UK).
Um den eigenen Sound gezielt kultivieren zu können, wurde ein eigenes Studio unerlässlich; in Hannover etablierte er sich schnell als Dance-Producer.
Zusammen mit Martin Buttrich hob er 1995 die Projekte Timo Maas und Sounds of Life aus der Taufe; Timo Maas sollte sich zu einem der international erfolgreichsten Dance-Projekte entwickeln. Der unverwechselbare funkig-technoide Sound brachte ihnen in den kommenden Jahren hochkarätige Remix-Aufträge und Kooperationen ein: Madonna, Kelis, Placebo, Garbage, Muse, Snap, Tom Jones, ...
1997 wurde der Time Tools Studiokomplex gegründet, wo in insgesamt 12 Studios zahlreiche Produzenten arbeiten. Während der folgenden Jahre produzierten Andy und Martin ungefähr 50 Releases und 100 Remixe (unter anderem die Timo Maas-Chart-Hits „Ubik“ und „Der Schieber“ sowie Azzido da Bass: „Dooms Night“ – Top 8 UK, „beste Dance-Single 2000“, „German Dance Award 2001“).

Die Arbeit als Mixdown-Engineer war für Andy seit 1990 ein zweites Betätigungsfeld geworden; Künstler wie Jamiroquai, Tom Jones und Everything But The Girl buchten ihn für das Mischen ihrer Radio-Versionen.

Nachdem er schon einige Zeit vorher begonnen hatte, seine Produktionen auch selber zu mastern, gründete Andy im Jahr 2000 die Time Tools Mastering & Publishing GmbH – mit der Vision, Mastering auf internationalem, also englischem/amerikanischem Niveau nach Deutschland zu bringen, so wie er es über die Jahre als Produzent kennen- und schätzen gelernt hat.
Fat Boy Slim, Moby, Moloko, Mousse T. und Yello sind nur einige der Künstler, deren Produktionen er seitdem gemastert hat.
2002 wurde das Team um Enrico Mercaldi (Mastering Engineer) und Hilke Vollmann (Studio & Office Management) ergänzt.

Im 2004 erschienenen „Lexikon der Entertainmentindustrie“ (Robert Lyng, Michael von Rothkirch, Stefan Klein) schrieb Andy Beiträge zum Themenbereich DJ-Kultur.